<?xml version="1.0"?><!-- generator="bbPress" -->

<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
>

<channel>
<title>ThaiHaus.info Forum: Forum: Öko Haus, Passiv Haus, Null-Energie Haus - Recent Topics</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/</link>
<description>ThaiHaus.info Forum: Forum: Öko Haus, Passiv Haus, Null-Energie Haus - Recent Topics</description>
<language>en</language>
<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 17:51:48 +0000</pubDate>

<item>
<title>Boss am "Nachhaltiges Bauen – Konzept der Zukunft"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/66#post-72</link>
<pubDate>Fre, 18 Jul 2008 17:43:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">72@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Nachhaltiges Bauen – Konzept der Zukunft&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Immonet.de / &#60;a href=&#34;http://openpr.de/news/226576/Immonet-de-Redaktionstipp-Nachhaltiges-Bauen-Konzept-der-Zukunft.html&#34; rel=&#34;nofollow&#34;&#62;openPR - Hamburg, 14. Juli 2008&#60;/a&#62;)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Neu- sowie Altbauten, die sich durch einen &#60;strong&#62;geringen Energie- und Materialverbrauch&#60;/strong&#62; hervortun, können ab Anfang 2009 mit dem freiwilligen „&#60;strong&#62;Deutschen Gütesiegel für nachhaltiges Bauen“&#60;/strong&#62; ausgezeichnet werden. Das Zertifikat soll es Bauherren ermöglichen, eine besonders hohe Gebäudequalität und niedrige Betriebskosten anhand messbarer Kriterien nachzuweisen. Die Redaktion des Immobilienportals Immonet.de erklärt, weshalb sich für Bauherren das neue Öko-Siegel auszahlt.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62; Mehr Transparenz für Investoren und Nutzer&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62; Das neue Qualitätszeichen für Bauwerke jeder Art wurde von der unabhängigen &#60;strong&#62;Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) &#60;/strong&#62;und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit dem Ziel entwickelt, sämtliche Bauwerke unter dem Aspekt des nachhaltigen Bauens zu bewerten. Vorteil: Das Gütesiegel steht für mehr Transparenz und gibt so Nutzern und Investoren Aufschluss über den Ressourcenverbrauch und damit über die genauen Kosten einer Immobilie.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62; Ausweis für hohe Qualität und niedrige Betriebskosten&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62; Um eine der Zertifizierungsstufen – Bronze, Silber oder Gold – des neuen Öko-Siegels zu erreichen, müssen Bauwerke in Punkto Energie- und Ressourcenverbrauch deutlich mehr erfüllen, als es die gesetzlichen Standards erfordern. Das DGNB-Qualitätszeichen soll künftig Gebäude unter dem Blickwinkel des nachhaltigen Bauens bewerten und lässt dabei verschiedene Aspekte in die Gesamtbewertung einfließen. Hinzu zählen unter anderem alle Punkte, die Einflüsse auf den wirtschaftlichen Wert des Gebäudes haben, Aspekte der Umweltverträglichkeit, die Qualität der ingenieurtechnischen Bauausführung ebenso wie Wohlfühlfaktoren und Behaglichkeit. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62; Das neue Gütesiegel macht es erforderlich, dass das Qualitätsmanagement künftig noch stärker bereits in der Vertragsgestaltung beginnt. So muss vor Baubeginn klar definiert werden, welche Baustoffe zum Einsatz kommen und wie Knotenpunkte auszuführen sind. Während der Bauphase werden Abweichungen protokolliert, die es zum Erreichen der entsprechenden Zertifizierungsstufe nachzubessern gilt. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62; Vorteil im Vergleich zu bestehenden Immobilien-Zertifikaten&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62; Um eine möglichst hohe Transparenz zu erzielen, wird die Leistungsfähigkeit der Immobilie in den Kategorien Ökologie, Ökonomie und technische Qualität einzeln bewertet. Schwächen, die in einem Bewertungsbereich aufkommen, lassen sich allerdings nicht durch Stärken in einem anderen Segment ausgleichen. Außerdem geht das DGNB-Gütesiegel auf regionale Besonderheiten sowie Baustoffe ein und erlaubt somit die Vergleichbarkeit auf dem nationalen wie internationalen Markt. Im Gegensatz zu anderen Immobilien-Zertifikaten – wie beispielsweise dem Amerikanischen „&#60;strong&#62;Leed&#60;/strong&#62;“-Siegel für so genannte „&#60;strong&#62;Green Buildings&#60;/strong&#62;“ – sollen neben der Umwelt- und Sozialverträglichkeit Aspekte wie Wirtschaftlichkeit stärker mit einfließen. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62; Auch wenn das &#60;strong&#62;Gütesiegel für nachhaltiges Bauen&#60;/strong&#62; mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden sein wird – sowohl für Investoren als auch Eigentümer werden sich die Mühen aufgrund der stichhaltigen wirtschaftlichen Vorteile lohnen.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Wir sollten vernünftiger bauen"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/39#post-43</link>
<pubDate>Die, 17 Jun 2008 11:20:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">43@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;u&#62;Wir sollten vernünftiger bauen&#60;/u&#62;&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Nachhaltige Realisierung (von Hochhäusern) zahlt sich aus&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Expo Real 2007 14.10.2007)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Immobilien sind in den meisten Ländern mit nahezu 40 Prozent die größten Energieverbraucher; zudem müssen Jahr für Jahr hunderte Millionen Tonnen Bauschutt entsorgt werden, alleine in Deutschland mehr als 60 Millionen Tonnen.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Aspekte der Nachhaltigkeit und energieeffizient wirkende Revitalisierungen rücken daher auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zunehmend in den Fokus der Immobilienwirtschaft.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Auf der Expo Real 2007 beleuchteten renommierte Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion der VR-Leasing AG aus ihren unterschiedlichen Perspektiven und anhand von Best Practice-Beispielen die besonderen Herausforderungen ökologisch sinnvoller Sanierungen im Bestand. Unter der Leitung der TV-Moderatorin Dorette Segschneider diskutierten ...&#60;ul&#62;&#60;li&#62;der Frankfurter Architekt Prof. Christoph Mäckler, Professor an der Universität Dortmund,&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Prof. Dr.-Ing. Hauser, Leiter Fraunhofer Institut für Bauphysik Stuttgart (IBP) sowie Ordinarius an der Technischen Universität München, und&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Roland Koser, Leiter des Bereichs Technische Beratung der VR Bauregie,&#60;/li&#62;&#60;/ul&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;... über die Chancen und Grenzen der Nachhaltigkeit. &#34;Nachhaltiges Bauen muss sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraums amortisieren&#34;, so Koser auf die Frage nach der Motivation der gewerblichen Bauherren, ökologisch zu bauen. &#34;Insbesondere für den Mittelstand ist eine Betrachtung der Nebenkostenersparnis in den nächsten 30 Jahren eine sehr lange Zeitspanne.&#34; Die Erfahrungen der VR-Leasing AG würden allerdings deutlich machen, dass eine Investition in Energieeffizienz verschwindend gering sei, wenn man sie über die Immobilienleasingrate auf die Laufzeit berechne. &#34; &#60;strong&#62;In Bezug auf die Entwicklung der Nebenkosten ist nachhaltiges Bauen ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft &#60;/strong&#62;.&#34;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Prof. Mäckler kritisierte den auch auf der Messe allgegenwärtigen Trend der Glasfassaden als &#34;Energieschleudern&#34;. &#34;Fassaden müssen geschlossener werden. Wenn schon Glasfassade, dann energieeffizient&#34;, so sein Credo. Dass dies möglich ist, beweist er derzeit mit der nachhaltigen Modernisierung des Cityhauses I der DZ BANK in Frankfurt/Main. &#34;Das Hochhaus hat einen der flächeneffizientesten Grundrisse überhaupt&#34;, beschreibt Prof. Mäckler die Nachhaltigkeit des Gebäudes, &#34;zudem &#60;strong&#62;werden die baulichen Maßnahmen an der Fassade 60 Prozent Energieersparnis&#60;/strong&#62; zum Ergebnis haben.&#34; Für Prof. Hauser ist dies ein respektables Ergebnis, jedoch nicht das Ende der Fahnenstange: &#34;Im Wohnungsbau werden inzwischen mit neuen Materialien, Konstruktionen und Techniken 60 bis 70 Prozent Energie eingespart; im Verwaltungsbau sind sogar noch mehr möglich.&#34; Dies müsse langfristig auch die Messlatte für Gewerbeimmobilien sein.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#34;Technisch ist es heute möglich, jede denkbare Gebäudeform zu realisieren. Das haben viele Architekten in den letzten zehn Jahren ausgenutzt und häufig zu wild und zu aufwändig gebaut&#34;, so Prof. Mäckler, der fordert, &#34;wir müssen jetzt endlich wieder mit mehr Selbstverständlichkeit bauen.&#34; Dann könnten Gebäude entstehen, die sowohl effizienter als auch nachhaltig nutzbar und schön seien. &#34;Fachingenieuren sollten wieder intensiver mit Architekten zusammenarbeiten. Das Ergebnis einer solchen Teamarbeit könnten beispielsweise  &#60;strong&#62;Sonnenkollektoren sein, die wie gewöhnliche Dachziegel aussehen&#60;/strong&#62;.&#34;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Auch für Koser ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Schlüssel für ein vernünftiges, nachhaltiges Bauen. Die VR Bauregie vertritt dabei die Interessen des Bauherrn, so dass zudem eine wirtschaftliche Realisierung gewährleistet wird. So kann vielleicht auch schon bald die Vision von Prof. Hauser wahr werden, dass  &#60;strong&#62;in naher Zukunft unsere Häuser mehr Energie gewinnen als verbrauchen&#60;/strong&#62;  werden. &#34;Wir schließen dann abends unser Auto in unserer Garage an die Steckdose an, aus der von und in der Immobilie erzeugter Strom fließt&#34;, so der &#34;Vater&#34; des Gebäude-Energiepasses.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "205.000 Liter-Solarspeicher soll ein Achtfamilienhaus ganzjährig warm halten"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/60#post-65</link>
<pubDate>Sam, 21 Jun 2008 16:19:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">65@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;u&#62;Völlig solar beheizt:&#60;/u&#62;&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;205.000 Liter-Solarspeicher soll ein Achtfamilienhaus ganzjährig warm halten&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Oberburg/BE 21.11.2005)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;In Oberburg/BE baut das Solarunternehmen Jenni Energietechnik AG momentan ein &#60;strong&#62;völlig solar beheiztes Mehrfamilienhaus&#60;/strong&#62; und setzt dabei auf einen Solarspeicher mit eindrücklichen Dimensionen: 205.000 Liter Inhalt, 17 Meter Höhe, 4 Meter Durchmesser und 15 Tonnen Gewicht.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/Solarspeicher-Achtfamilienhaus.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Dieser Solarspeicher soll die Wärme für einen ganzen Winter speichern und wurde jetzt nur mit menschlicher Muskelkraft von der nahe gelegenen Produktionshalle auf die Baustelle gezogen und dort aufgestellt. Um dieses Spektakel möglich zu machen standen über 100 Personen im Einsatz. Nach 6 Stunden stand der Speicher an seinem definitiven Standort und ist nun von weitem sichtbar.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;In den nächsten Monaten werden um den Solarspeicher herum acht Mietwohnungen entstehen (siehe Schnittzeichnung). &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/Solarspeicher-Achtfamilienhaus2.gif&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Nebst dem Speicher besteht die Solaranlage aus 276 Quadratmetern Sonnenkollektoren. Diese werden auf dem nach Süden gerichteten Dach installiert.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Das Gebäude soll den Plänen zufolge &#60;strong&#62;ohne jegliche Zusatzheizung&#60;/strong&#62; auskommen. Nur die Solaranlage soll für angenehme Raumtemperaturen und genügend Warmwasser während des ganzen Jahres sorgen.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Der Initiator Josef Jenni will mit diesem Pionierprojekt aufzeigen, dass konkrete Taten im Umweltbereich immer nötiger und weitgehendst solar beheizte Häuser laufend wirtschaftlicher werden. Auch komme er damit seiner Vision vom ölfrei beheizten Emmental einen Schritt näher.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Passivhausstandard auch bei Geschäftsgebäuden"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/56#post-60</link>
<pubDate>Sam, 21 Jun 2008 11:15:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">60@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Passivhausstandard auch bei Geschäftsgebäuden&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Hannover 24.1.2006)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Mit dem neuen Handels- und Gesundheitszentrum Kreuzpunkt Badenstedt entsteht in Hannover ein echtes Vorzeigeprojekt: Als erstes Geschäftsgebäude dieser Art in Deutschland wird es im zukunftsweisenden Passivhausstandard errichtet. &#34;Wir haben die Projektentwicklung frühzeitig beratend begleitet. Jetzt freuen wir uns, dass der Entschluss für ein Passivhaus gefallen ist&#34;, sagt Matthias von Oesen, Ingenieur beim enercity-Fonds proKlima. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Passivhäuser sind wahre Sparkünstler, denn Sie verbrauchen rund &#60;strong&#62;80 Prozent weniger Heiz-/Kühlenergie&#60;/strong&#62; als konventionelle Neubauten. &#34;Hinzu kommt ein &#60;strong&#62;sehr gutes Raumklima&#60;/strong&#62; mit gleichmäßig verteilter Wärme in allen Räumen und &#60;strong&#62;geregelter Frischluftzufuhr&#60;/strong&#62;&#34;, nennt von Oesen einen weiteren wichtigen Vorteil.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Das Geschäftszentrum entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bestehenden Baumarkt an der Carlo-Schmid-Allee. &#34;Für die Bewohner dieses urbanen Stadtteils übernimmt die Kombination aus Einkauf und Gesundheitsdiensten eine wichtige Versorgungseigenschaft und wird somit zu einem modernen Marktplatz&#34;, sagt Architekt Uwe Pielhop vom Langenhagener Planungsbüro A3 Architektur. In dem neu entstehenden Handels- und Gesundheitszentrum sind zukünftig ein Lebensmittelfrischmarkt der Rewe-Gruppe, gastronomische Einrichtungen sowie Dienstleistungs- und Shopflächen zu finden. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#34;Das vorgesehene Gesundheitszentrum nach dem Betreibertyp &#34;villa vitale&#34; rundet das Gesamtkonzept ab und bietet sinnvolle Synergien&#34;, sagt Pielhop. Der Baubeginn ist für Juni 2006 vorgesehen.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Passivhäuser: Auch bei Hitze cool"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/55#post-59</link>
<pubDate>Sam, 21 Jun 2008 10:58:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">59@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;u&#62;Passivhäuser: Auch bei Hitze cool&#60;/u&#62;&#60;br /&#62;
&#60;strong&#62;Dämmung und Lüftungsanlage sorgen im Sommer für niedrige Temperaturen&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Hannover 31.7.2006)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Was gegen Kälte wirkt, hilft auch bei Wärme. Dies sind die aktuellen Erfahrungen von Passivhausbewohnern. Wenn es draußen unerträglich heiß ist, herrscht &#60;strong&#62;im Passivhaus eine angenehme Kühle&#60;/strong&#62;. Der Grund ist: Passivhäuser verfügen über eine bessere Außendämmung als herkömmliche Gebäude. Die Dämmung sorgt dafür, dass im Winter die Wärme drinnen und im Sommer draußen bleibt. Hinzu kommt der positive Effekt einer &#60;strong&#62;Lüftungsanlage&#60;/strong&#62;, die ebenso Teil des Passivhauskonzeptes ist.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#34;Wenn es abends draußen wieder kälter wird, bringt mir die Lüftungsanlage eine erfrischende Kühle in die Wohnung. Dadurch kann man besser schlafen&#34;, berichtet Gerd Pommerien, der in einem Passivhaus in Hannover-Linden wohnt. Während sich in anderen Häusern nachts die Hitze staut, &#60;strong&#62;füllt die aktive Dauerlüftung die Räume schnell mit Frischluft&#60;/strong&#62;. Als vor im Juli das Quecksilber in Hannover 33 Grad Außentemperatur anzeigte, war es in Pommeriens Wohnung fast zehn Grad kühler. &#34;In der Wohnung haben wir eine Temperatur von nur 24 Grad gemessen&#34;, so der 41-jährige Lindener.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/passivhaus1.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Auch der Laatzener Klaus Neumann bestätigt den kühlenden Effekt der Passivhaustechnik. &#34;Ich bin sehr froh, dass ich in einem Passivhaus wohne. Denn hier ist es jetzt eindeutig kühler als in anderen Häusern &#34;, so Neumann. Das Einfamilienhaus in Laatzen verfügt sogar noch über eine zusätzliche Technik, die für Frische sorgt. Denn die Zuluft wird durch einen 40 Meter langen &#60;strong&#62;Erdwärmetauscher&#60;/strong&#62; geleitet, der in einem Meter Tiefe unter dem Haus verlegt ist. In dem Röhrensystem herrscht im Sommer und im Winter fast die gleiche Temperatur. Mit dem Effekt: Im Sommer wird die Luft abgekühlt, bevor sie in die Wohnung kommt, und im Winter wird sie erwärmt. &#34;In den diesjährigen Hitzeperioden war es in unserem Haus mindestens sechs Grad kühler als draußen, obwohl auf das freistehende Haus den ganzen Tag die Sonne scheint&#34;, sagt Neumann.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Passivhäuser liegen im Trend&#60;/strong&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Vorteile des Passivhauses haben sich mittlerweile vielerorts bewährt. In der Region Hannover gibt es derzeit bereits über 50 Gebäude, die mit dem innovativen Baustandard ausgestattet sind. Darunter sind nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Kindergärten und eine Turnhalle. Geplant sind zudem zwei Geschäftszentren. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#34;Wir verzeichnen eine steigende Zahl an Passivhäusern&#34;, sagt Manfred Görg, der sich als Leiter der Geschäftsstelle des enercity-Fonds proKlima für die Verbreitung des Passivhausstandards einsetzt. Der Baustandard eignet sich nicht nur für Neubauten. Auch Altbauten können zu Passivhäusern umgebaut werden.
&#60;/p&#62;</description>
</item>
<item>
<title>Boss am "Solarhaus der TU Darmstadt gewinnt Solar Decathlon in Washington"</title>
<link>http://thaihaus.info/hausbau/topic/35#post-39</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 17:59:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Boss</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">39@http://thaihaus.info/hausbau/</guid>
<description>&#60;p&#62;&#60;strong&#62;Solarhaus der TU Darmstadt gewinnt Solar Decathlon in Washington&#60;/strong&#62;&#60;br /&#62;
&#60;em&#62;(Technische Universität Darmstadt 28.10.2007)&#60;/em&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Technische Universität Darmstadt hat den renommierten Wettbewerb &#34;Solar Decathlon&#34; in Washington D.C/USA gewonnen. Der Solar Decathlon ist ein Zehnkampf der Solarhäuser. Der deutsche Wettbewerbsbeitrag hatte in den Kategorien Architektur und ingenieurtechnische Leistungen deutlich gewonnen und konnte somit den Gesamtsieg erringen. US-Energieminister Samuel Bodman nahm die Siegerehrung vor. Der Schirmherr des deutschen Beitrags, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, gratulierte recht herzlich: &#34;Das Projekt zeigt die große Leistungsfähigkeit deutscher Hochschulen, Architekten und Ingenieure sowie die Möglichkeiten deutscher Technologien beim Bau hochenergieeffizienter Gebäude. Die Ideen und Konzepte auf diesem Gebiet finden weltweit Interesse und Anerkennung.&#34; Das deutsche Projekt war im Rahmen der  Forschungsinitiative &#34;Zukunft Bau&#34; des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert worden und soll auf der DEUBAU 2008 ausgestellt werden.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/solardecathlon2.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Der Solar Decathlon ist ein vom US-Energieministerium ausgeschriebener Wettbewerb für Hochschulen und Universitäten, der die Potenziale des solaren, nachhaltigen Bauens im Rahmen einer Bauausstellung einer breiten Öffentlichkeit vorstellen soll. Ziel war es, ein Haus zu errichten, das ...&#60;ul&#62;&#60;li&#62;wenig Energie verbraucht,&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;viel Energie produziert und&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;auch in architektonisch-ästhetischer Hinsicht überzeugt.&#60;/li&#62;&#60;/ul&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;20 internationale Wettbewerbsbeiträge wurden dazu im Vorfeld ausgewählt. Die fertigen Häuser wurden in Washington D.C. auf der National Mall in unmittelbarer Nähe zum Capitol und zum Weißen Hauses vorgestellt.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/solardecathlon3.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die TU Darmstadt hatte als eine von nur zwei europäischen und einzige deutsche Universität den Sprung in den Bauwettbewerb geschafft. Die TU Darmstadt hatte zum ersten Mal beim Solar Decathlon mitgemacht und sich gleich gegen die starke Konkurrenz aus USA, Kanada und Südamerika durchgesetzt.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Im und am Gebäude der TU Darmstadt werden eine Reihe neuester Technologien erprobt. Insbesondere ist hinzuweisen auf die neuartige Lamellenfassade, die verschattet, Sichtschutz bietet und über integrierte Photovoltaikelemente Strom erzeugt - siehe Bild rechts bzw. das ganze Bild (Audreas Kimkeldey, links, und Johannes Hegger beim Reinigen der Solarzellen auf den Lamellen; Bildquelle: Kaye Evans-Lutterodt/Solar Decathlon). Die Fassade wird komplettiert mit hochdämmenden Fenstern (zum Teil 4-fach-Verglasung) und  Vakuumdämmung in Wänden, Böden und Decken sowie  Latentwärmespeichern (PCM, Phase Changing Material). Innovative anlagetechnische Systeme und energiesparende Haushaltsgeräte komplettieren den Beitrag. 12,5 kW Strom können die Solarzellen unter optimalen Bedingungen liefern. Ein Teil davon wurde für ein Elektroauto eingesetzt.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Wettbewerbsvorgaben limitieren die maximale Grundfläche des Hauses auf 75m². Der deutsche Beitrag aus Darmstadt bietet in seiner Wintervariante 45 m² Wohnfläche; im Sommer, wenn die Veranda auf der Südseite hinzukommt, erreicht es seine Maximalgröße von 74 m². Der Gebäudekern mit Küche, Bad und Warmwasserspeicher ist auf ein Mindestmaß reduziert. Er kann jedoch je nach Bedarf und Anzahl der Gäste erweitert werden. Aus der Single-Küche wird so z.B. ein Raum zum gemeinsamen Kochen. Die Möbel im Wohn- und Essbereich können zusammengeklappt und im doppelten Boden der Gebäudeplattform wie in einer Schublade verstaut, so genannte Schlafkuhlen mit Platten abgedeckt werden. Auf diese Weise entsteht genügend Platz auch für größere Feste oder einfach nur, um einen &#34;puristischen Raum&#34; zu erleben. &#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Für den Prototyp wurden überwiegend nachwachsende, naturnahe und recyclebare Materialien verwendet.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/solardecathlon5.jpg&#34;&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/solardecathlon4.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Das Wohngebäude, das von einem Team aus 30 Nachwuchswissenschaftlern des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt unter Leitung von Prof. Manfred Hegger entwickelt wurde, hatte 2006 bereits den Deutschen Solarpreis gewonnen und ist ausgewählter Ort der Initiative &#34;Deutschland - Land der Ideen&#34;.&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Die Anforderungen an das Haus sind hoch: Im Gleichklang mit ästhetischer Architektur, Behaglichkeit und Wohnkomfort muss alle zum täglichen Leben notwendige Energie allein mit der Sonne generiert werden. Gleichzeitig wurde das Haus modular konzipiert, um es leichter in die USA transportieren zu können. Das Energiekonzept stützt sich sowohl auf passive wie auf aktive Ansätze:&#60;ul&#62;&#60;li&#62;verschiebbare Holzlammellen bereiten Schatten und Sichtschutz, eine hochdämmende Fassadenschicht fungiert als thermische Hülle&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;die Schichtung ermöglicht ein Öffnen, Schließen, Erweitern und Schrumpfen des Wohnraumes je nach Tages- und Jahreszeiten&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;die Lamellenhülle ermöglicht in Sommernächten natürliche Lüftung&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Überhänge im Süden bereiten Sonnenschutz im Sommer&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Boden und Decke werden mit Vakuumdämmpanelen hoch gedämmt&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Speichermassen in Decken und Wänden sorgen für Temperaturausgleich&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;größtmögliche Transparenz der Gebäudehülle sorgt für maximales Tageslicht im Innern und Verringerung der Notwendigkeit elektrischer Beleuchtung&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;die Photovoltaik und die Solarthermie wurden in die Gebäudehülle integriert. Ein ausreichender Energiegewinn, auch bei flacher Auslegung der Kollektoren, wurde in Simulationen berechnet und bestätigt. Im Bereich der Veranda werden die Photovoltaikelemente gleichzeitig als Sonnenschutz genutzt&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;eine Plattform im Boden nimmt alle Technologien auf, die die gewonnene Energie speichern, verarbeiten und verteilen&#60;br /&#62;
die Hausgeräte werden hinsichtlich ihres Energieverbrauchs optimiert, Restwärme wird zur Energiegewinnung mit eingesetzt&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;li&#62;Kühlung, Heizung und Lüftung werden optimal miteinander kombiniert und mit geringstmöglichem Energiebedarf betrieben.&#60;br /&#62;
&#60;/li&#62;&#60;/ul&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;&#60;img src=&#34;http://thaihaus.info/imagepool/solardecathlon6.jpg&#34;&#62;&#60;/p&#62;
&#60;p&#62;Zusammen mit dem Team der TU Darmstadt freut sich über diesen außergewöhnlichen Erfolg u.a. auch das zafh.net Stuttgart, Forschungszentrum Nachhaltige Energietechnik an der Hochschule für Technik. Das zafh.net hat das Gebäudeenergiekonzept mit erarbeitet und für die Darmstädter Architekturstudenten die Simulationen durchgeführt. Verschiedene neue Konzepte wie nächtliche Verdunstungskühlung, energieeffiziente Haustechnik, Verschattung mit Photovoltaik etc. wurden simuliert und zusammen mit dem Darmstädter Team im Gebäude umgesetzt. Beteiligt waren 10 Stuttgarter Studenten aus dem 7. Semester des Studiengangs Bauphysik, die Projektarbeiten zu verschiedenen Aspekten der Gebäudeenergieeffizienz und Anlagentechnik beigesteuert haben.
&#60;/p&#62;</description>
</item>

</channel>
</rss>

